Geschichte erleben. Dich selbst gestalten.
Lebendig. Authentisch. Intensiv.
Ein Projekt als inspirierendes Bildungserlebnis – persönlich, praxisnah, nachhaltig wirksam.
Das Vorhaben bricht mit den Mustern klassischer, rein konsumierender Erinnerungsarbeit. Es etabliert eine innovative Vermittlungsform, die historisch-politische Aufklärung konsequent mit modernem, biografieorientiertem Kunst- und Resilienztraining verknüpft. Das Projekt schließt die Lücke zwischen historischem Gedenken und aktiver Demokratiebildung im Hier und Jetzt. Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit Geschichte, Identität und Werten auseinander und entwickeln daraus eigene Perspektiven, Ausdrucksformen und Stärke für ihre Zukunft.
LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
TAG 1: ZEITZEUGENARBEIT – „Lebendige Berichte, echter Austausch und tiefe Einblicke“
Im dialogischen Austausch vermitteln Mutter und Tochter eine tiefgehende Perspektive auf das System der SED-Diktatur. Der Wechsel zwischen der Perspektive der inhaftierten Mutter (Burg Hoheneck) und der der im Osten zurückgebliebenen, repressierten Kinder bietet einen intimen Einblick in den Umgang von totalitären Systemen mit dem Einzelnen. Ein 9-minütiger dokumentarischer Impuls dient als Realitätsabgleich und schult die Medienkompetenz. Der anschließende moderierte Diskurs überführt die Historie in universelle Fragen nach dem Wert von Freiheit und demokratischer Verantwortung heute:
- Was bedeutet Freiheit – und was ist sie wert?
- Was bedeutet Menschsein – und welchen Wert hat der Mensch in einem System?
- Warum wiederholt sich Geschichte – und welche Verantwortung tragen wir heute?
Das Zeitzeugengespräch eignet sich besonders zur Förderung historischer Kompetenzen, zur vertieften Auseinandersetzung mit der SED‑Diktatur und zur Sensibilisierung für die Bedeutung von Demokratie, Diktatur und Freiheit.
TAG 2: WORKSHOP „Ich bin 2.0“ – Kreative Spurensuche zu Freiheit, Identität und Selbstwert
Am zweiten Projekttag werden die kognitiv aufgenommenen Inhalte der Diktaturerfahrung durch kunstpädagogische Praxis in die eigene Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler übersetzt. Unter der professionellen Leitung von Beate Gallus und Jutta Fleck verarbeiten die Jugendlichen die emotionalen Impulse aktiv. Mittels Farben und Leinwänden setzen sie sich mit ihren eigenen Werten und Identitäten auseinander. Sie verwandeln die historische Erfahrung von Ohnmacht in das Erleben von Selbstwirksamkeit und innerer Stärke. Sie:
- bringen Gefühle, Erfahrungen und Perspektiven gestalterisch zum Ausdruck
- entwickeln Verständnis und Bewusstsein für Freiheit, Identität und Selbstwert
- finden ihre eigene Stimme, werden sichtbar und erleben Selbstwirksamkeit
- wagen Perspektivwechsel und bearbeiten diese kreativ
Kreativität öffnet den Raum für Stärke, Selbstvertrauen und Sichtbarkeit. Der Workshop lädt die Teilnehmenden ein, Freiheit und Identität im Licht ihrer eigenen Lebenswelt neu zu entdecken.
ZIELGRUPPE
- Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9–13 (ab 15 Jahren)
- allgemeinbildende und berufliche Schulen, Oberstufen, Fachoberschulen
- geeignet für Projekttage, Schulprojekte, Kooperationen mit Gedenkstätten sowie für die Fächer Geschichte, Gemeinschaftskunde/Politik, Ethik und Deutsch
DAUER & ORGANISATION
- Zeitzeugenarbeit: 4 x 45 Minuten
- Workshop: 4-5 x 45 Minuten
- Technische Voraussetzungen:
- Beamer/ Leinwand oder Smartboard
- Mikrofon (je nach Raumgröße)
- Abstimmung & Sensibilität:
- Vorab‑Abstimmung mit der zuständigen Lehrkraft / pädagogischen Fachkraft über thematische Schwerpunkte, Pausen und mögliche Sensibilitäten in der Gruppe.
- Material:
- Materialkosten richten sich nach Gruppengröße und gewählten Materialien; Details erhalten Sie gerne auf Anfrage.
💌 Jetzt Kontakt aufnehmen: Zum Kontaktformular. Schenken Sie Ihren Schülerinnen und Schülern eindrückliche Einblicke, nachhaltige Werte – und den Mut, selbst ihren eigenen Weg zu gehen!
„Freiheit ist ein wertvoller Schatz und die Essenz des Lebens – ohne Freiheit ist alles nichts.“